Kill your media darlings: Earned Media im Marketing

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Wir starteten den Clubabend mit der ersten Mitgliederversammlung anlässlich des ersten Geburtstags unseres Marketingclubs Lago. Torte gab’s keine, dafür viel Spaß und Gelächter. Wer mehr zur Versammlung erfahren möchte – hier geht’s zur Präsentation.

Marketing-Highlight des Abends war der Impulsvortrag von Mark Leinemann über die Frage, wie heutzutage effektives Word of Mouth  (WOM) Marketing aussehen sollte.

Keine Frage, Mr. WOM (alias Mark Leinemann) weiß wovon er redet.

Und er redet schnell, intensiv und mit geballten Fakten. Mr. WOM hielt einen kurzweiligen und spannenden Vortrag vor Mitgliedern des #MCLago und seinen Gästen über Word of Mouth Marketing (WOMM), früher bekannt als Empfehlungsmarketing – doch das klingt im digitalen Zeitalter doch etwas verstaubt.

Ein paar WOM-Tatsachen gefällig?

  1. 78% vertrauen insbesondere den Produktempfehlungen ihrer Freunde und Familie
  2. In Deutschland finden täglich rund 500 Millionen markenbezogene Gespräche statt – 10% davon online
  3. 80% aller Webinhalte werden von Nutzern generiert
  4. Nutzergenerierte Inhalte im Social Web generieren sieben Mal mehr Interaktionen als Markeninhalte
  5. Internet-Nutzer bevorzugen die Inhalte anderer Nutzer weit vor allen anderen Inhalten

Dass damit der Earned Media, also den positiven Kundenempfehlungen, die sich ein Unternehmen durch gute Produkte „verdient“, eine besondere Bedeutung zukommt, scheint offensichtlich. Insbesondere, da andere, meist kostenpflichtige, Medienkanäle heute nicht mehr so effektiv und damit teurer sind.

Ein Jahr nach der Gründung trifft sich der Marketing Club Lago in der Villa Prym zur Mitgliederversammlung am Bodensee.
Ein Jahr nach der Gründung trifft sich der Marketing Club Lago in der Villa Prym zur Mitgliederversammlung am Bodensee.

Mr. WOM’s Empfehlung?

Integration von Earned Media in die diversen Kunden-Touchpoints. Konkret: Warum nicht positive Kundenrezensionen glaubwürdig in der Werbung nutzen?  Oder auch direkt am Point of Sale (POS)?

Dass das wirksam ist, belegt Mr. WOM auch gleich mit beinharten Fakten:

  1. Bis zu 50% aller Käufe werden direkt durch WOM initiiert
  2. 17% mehr Umsatz durch den Einsatz von nutzer-generierten Inhalten am POS
  3. Eine einzige Offline-Weiterempfehlung generiert den fünffachen Absatz im Vergleich zu einer bezahlten Werbe-Impression

Doch wie kommt ein Unternehmen an WOM und damit an Earned Media?

Mr. WOM: Entscheidend ist, die passenden Empfehler zu finden. Da kann man in Deutschland aus dem Vollen schöpfen:

Mehr als jeder Zweite empfiehlt bereitwillig beispielsweise Reiseziele, Nahrungsmittel, Consumer Elektronik, Restaurants – online als auch offline.

Im deutschsprachigen Raum DACH sind das insgesamt 42 Millionen Empfehler – Neudeutsch Influencer – die den Unternehmen theoretisch in Summe zur Verfügung stehen.

Ein besonderer Charme macht den kleinen Marketing Club am Bodensee aus.
Ein besonderer Charme macht den kleinen Marketing Club am Bodensee aus.

Doch wie findet man die passenden Influencer?

Hier ist jede Menge Kreativität gefragt, auch über den Tellerrand hinaus. Mr. WOM nennt ein erfolgreiches Beispiel: Das 5-Sterne Wynn Hotel in Las Vegas lud vor seiner Eröffnung lokale Taxifahrer ein, das Luxushotel für ein paar Nächte gratis auszuprobieren. Klar, dass die dann später ihren vielen Fahrgästen von ihrem Luxushotelerlebnis vorgeschwärmt haben.

Mr. WOM nennt das WOMMologie – der Kunst, die richtigen Empfehler zu identifizieren und zu adressieren. Wer hierzu mehr erfahren möchte, kontaktiert am besten Mr. WOM direkt.

Das Thema Influencer Marketing (siehe Blogeintrag, Slides und Video) haben wir im MC Lago auch schon früher diskutiert – mit DrKPI – Urs E. Gattiker.

Mr. WOM’s Fazit

Werbung und WOM bilden die perfekte Synergie. Werbung macht neugierig, während eine positive Produkterfahrung die Kundenempfehlung triggert. Diese kann dann wiederum andere überzeugen, sich für einen Kauf zu entscheiden.

Mr. WOM erklärt: Werbung ist der WOM-Zünder, später sein Verstärker und wenn eine gewisse Marktsättigung erreicht ist, fungiert Werbung immer noch prächtig als Erinnerung für WOM.

Und wer jetzt mehr erfahren möchte, hier geht’s zur Präsentation (hier der Downloadlink).

Natürlich blieb auch die Diskussion nicht aus. Was ist Ihre Meinung?

  • Funktioniert das auch bei B2B?
  • Wie ändert sich der Effekt, wenn positive Kundenrezensionen ausbleiben?
  • Welche Erfahrungen haben Sie mit WOM bisher gemacht?
  • Wie wichtig sind Empfehlungen und Earned Media für Ihr Unternehmen?

Diskutieren Sie mit!   Und wer jetzt mehr erfahren möchte, hier geht’s zur Präsentation – Download als PDF

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3 Antworten

  1. MR. WOM sagt besten Dank allen Teilnehmern für das große Interesse am Vortrag und die rege Diskussion im Anschluss.
    War ein toller Empfang bei Euch in einem der schönsten Ambiente am Bodensee mit einem empfehlenswerten Apero im Nachgang.

    1. Dein Über-den-Tellerrand-schauen-WOM-Beispiel “Taxifahrer im Luxushotel gratis übernachten lassen” war großartig und inspirierend, lieber Mark.
      Ich frage mich, wie die anderen Luxushotels in der Stadt reagiert haben?
      Ist das überliefert?
      Hast Du ähnliche Beispiele für den deutschen Markt?
      Ich freue mich auf unser nächstes Treffen!
      Herzlichst, Elke

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